Bauherr und Bauleitung: Markus Kegele

Architekt: Arch. Mag. Albin Arzberger / Bludenz

Energieberatung: Gebhard Bertsch / Ludesch

Bauphase I: Hotelneubau Bauzeit: 233 Tage – 12. April 2011 – 30. November 2011 / 2.Dez. Brandschutzabnahme / 8.Dez. Vollbelegung im Hotel (älteste Grundmauern vom 17. Jhd.)

Bauphase II: Juni und Juli 2012 Einbau Erdwärmeanlage – Bohrungen für Sonden 1300 m; und Monitoringsystem – Visualisierung der relevanten Energiewerte

Herausforderung: Alt mit Neu kombinieren

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Gesamtkosten: 1,8 Mio davon:

Umweltrelevante Kosten: EUR 573,000 / davon 34,78% Förderung vom Bund: EUR 175,000

Größe (BGF): 1`449 m²

Konditioniertes Bruttovolumen: 3`980 m³

Mittlerer U-Wert: 0,23 W/m²K

Endenergiebedarf (EEB) vorher: EEB 263`874 kWh/m²a

EEB nachher: 218`000 kWh/m²a

Abtragung Mondschein „alt“: ca. 120`000 kg – davon 90 Tonnen Bauschutt

Fassadengerüst: 1`053 m²

Estrichverlegung: 25`000 kg

Edelstahl- und Kupferverrohrung Heizung/Sanitär: 3,2 km mit Legionellen-Prophylaxe

Elektroverkabelung: LED Systeme und Ethernet Verkabelung im gesamten Hotel

Einbau Zirbe: 14`820 kg

Einbau Eiche: 7`405 kg

Datenleitungen: 5`200 m

Brandmeldekabel: 1`500 m

Stahlträger: 153 lfm (ca. 8 Tonnen)

Schindeln Lärche unbehandelt: 710 m²

Stahlblechdach: 375 m²

Schneefang: 401 lfm

Hochleistungs-LEDs: 360 Stück

Heizsystem: bivalent – WP 70kW

Erdwärme: 8 Duplexsonden zu je 168m Tiefe liefern die Erdwärme Gesamtbohrung 1`344 m (ca. 55% Heizölreduktion) Das Hotel wird mit 100% Ökostrom von der Vorarlberger Kraftwerke beliefert.

Glaswolldämmung: 28 cm zusätzlich zum 30 cm bestehenden Mauerwerk

Lawinenschutzfenster: 250kg/m²

3 Scheiben Isolierverglasung: U-Wert = 0,78 W(m²K) – Wärmeschutzverglasung

Luftdichtigkeitskonzept wurde im Zuge der Sanierung verbessert und mittels Luftdichtheitstest verifiziert.

 

Innenraumschadstoffmessungen ergaben folgendes Ergebnis:

Formaldehyd: 0,019 ppm bzw. 0,02 mg/m³

Gesamt VOC:] 100 μg/m³

Dies sind exzellente Werte, was das Raumklima im Hotelzimmer betrifft.